Zukunft zum Mitnehmen - Frauen in Führung und Wissenschaft

Shownotes

Passend zum Weltfrauentag am 8. März sprechen Abhinav und Maya in dieser besonderen Podcastfolge mit Prof. Dr. Mahsa Fischer über Chancengleichheit, weibliche Karrierewege und die Bedeutung von Vorbildern in Wissenschaft und Wirtschaft.

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf persönliche Erfahrungen, strukturelle Herausforderungen und die Frage, wie mehr Frauen für Führungspositionen und akademische Laufbahnen begeistert werden können. Dabei geht es auch darum, welche Veränderungen bereits stattfinden und welche Schritte weiterhin notwendig sind, um langfristig mehr Gleichberechtigung zu erreichen.

Eine Folge über Perspektiven, Mut, Vorbilder und darüber, warum Vielfalt in Führung und Forschung so wichtig ist.

Wir wünschen allen einen schönen Weltfrauentag und viel Freude beim Zuhören!

Transkript anzeigen

00:00:04: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von HLN mit allem, dem Podcast der Hochschule Heilbronn.

00:00:09: Ich bin Maja

00:00:10: und ich bin Abhinav.

00:00:11: Schön, dass ihr wieder dabei seid!

00:00:13: Heute sprechen wir über ein sehr wichtiges Thema passend zum internationalen Weltfrauentag am achten

00:00:18: März.

00:00:19: es geht um Gleichstellung aktuelle Herausforderungen und darum warum dieser Tag auch heute noch eine große Bedeutung hat.

00:00:26: dafür haben wir uns eine besondere Gäste eingeladen.

00:00:29: Bei uns zu Gast ist heute Prof.

00:00:31: Dr.

00:00:31: Marsha Fischer, Professorin an der Hochschule Heilbronn und Gleichstellungsbeauftragte der HochSchulle Heilbron.

00:00:37: Schön dass Sie heute bei uns sind!

00:00:39: Bevor wir inhaltlich einsteigen starten wie immer mit unserer Einstiegsfrage

00:00:44: Frau Fischer Wie

00:00:45: essen sie denn gerne ihren Döner?

00:00:47: Hallo zusammen und vielen herzlichen Dank für die Einladung.

00:00:51: Ich esse mein Döner mit allen Zutaten, und ich genieße es wenn ich einmal Dönen essen darf – ja!

00:01:00: Und mit viel Freude!

00:01:02: Segment eins Weltfrauentag

00:01:04: und Vorstellung.

00:01:06: Frau Fischer vielleicht starten wir ganz entspannt?

00:01:09: Wer sind Sie und was machen sie an der Hochschule Herr Bronn?

00:01:13: Ich bin Professorin an der Hochschule Heilbronn im Bereich Wirtschaftsinformatik und bin selber Informatikerin.

00:01:20: An der Hochschool bin seit sieben Jahren dabei, bin auch Forschungsprofessoren in dem Bereich menschenzentrierte kunstliche Intelligenz- und Softwareentwicklung.

00:01:31: Bin zusätzlich noch Gleichstellungsbeauftragter der Hoch Schule und aus diesem Grund auch vermutlich hier in unserem Gespräch heute mit dabei

00:01:41: Genau wie wir gerade über Gleichstellungen gesprochen, können Sie kurz erklären was man sich unter dieser Rolle vorstellen kann?

00:01:48: Als Gleichstellungsbeauftragte darf man bei Berufungsverfahren mitwirken.

00:01:54: Es heißt, wenn wir neue Professorenstellen zu besetzen haben dass man sich engagiert in dem Bereich Chancengleichheit von Frauen und Männer.

00:02:04: Das ist sehr wichtig für uns das wir auch die Wissenschaftlerinnen sichtbar machen Rollenbilder bekanntmachen und motivieren das junge Frauen im Bereich Wissenschaft auch Karriere machen.

00:02:20: Anlass für unsere heutige Folge ist der Weltfrauentag, was ist der Weltaug eigentlich genau?

00:02:26: Der Weltfrauentag ist am achten März jedes Jahr gefeiert, ist international sehr bedeutsam.

00:02:35: als ein Aktiontag erinnert uns an Frauen die ihre Rechte und Chancengleichheit erkämpft haben.

00:02:44: Der Tag wird schon länger gefeiert seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts und am Anfang ging er um Frauenrechte, zum Beispiel auch das Wahlrecht für Frauen.

00:02:58: Das war so die Motivation von Frauen, die sich da engagiert haben.

00:03:04: Warum ist dieser Tag aus ihrer Sicht immer noch wichtig?

00:03:07: Wir haben inzwischen natürlich viele Rechte als Frauen bekommen.

00:03:12: wir sind schon sehr weit gekommen Aber wir merken natürlich, dass immer noch sehr viele Ungleichheiten strukturell existieren.

00:03:21: Dass wir noch nicht am Ziel angekommen sind.

00:03:24: Es heißt es ist immer noch wichtig, dass wir uns für diese Chancengleichheit von Frauen und Männer einsetzen, das wir die Möglichkeit schaffen, dass auch junge Frauen mehr sich engagieren können in der Wirtschaft, Wissenschaft, gerade Führungspositionen im Gebieten wo die Frauen sind

00:03:45: jetzt.

00:03:46: Vielen Dank.

00:03:46: und jetzt ganz persönlich gefragt, welche Bedeutung hat der Weltfrauentag denn für Sie?

00:03:52: Das ist eine sehr gute Frage!

00:03:54: Das ist ein Erinnerungstag für mich das ich mich daran erinnern kann wie die Frauen damals wirklich diese Rechte erkämpft haben dass es gar nicht so leicht für sie gewesen ist einer Art Dankbarkeit wo wir jetzt stehen, weil diese Frauen auch gegeben hat und können diese Rechte auch heute genießen.

00:04:17: Dass wir keine Probleme haben als Frau in verschiedene Bildungfachrichtungen zu studieren, dass wir arbeiten können – das ist für mich eine große Bedeutung.

00:04:30: Das ist aber auch ein Tag, wo ich rückwirkend schaue was haben wir bisher geschafft?

00:04:37: In welche Richtung müssen und wie ist eigentlich die aktuelle Situation?

00:04:42: Also so eine Art Reflexionstag ist gleichzeitig dabei.

00:04:47: Jetzt haben wir über den Hintergrund und die Bedeutung gesprochen, lassen Sie uns einen Blick auf die aktue Situation werfen.

00:04:55: Segment zwei Gleichstellung heute.

00:04:57: Wo stehen wir aktuell Wenn wir auf unsere Gesellschaft und speziell auf Hochschulen schauen?

00:05:03: wo stehen wir beim Thema Gleichstellung gerade?

00:05:07: Wir haben in der Zwischenzeit sehr viel geschafft.

00:05:10: Wir haben natürlich Frauen in allen verschiedenen Studiengängen, die engagiert sind und beteiligt sind.

00:05:18: Und wir haben auch die Gleichstellung strukturell verankert – das heißt, die Hochschulen aber auch viele Organisationen haben offizielle Rollen im Bereich Gleichstellung und Diversität.

00:05:30: Das haben wir bisher geschafft.

00:05:33: Aber wir sind noch nicht am Ziel.

00:05:36: über viele Themen noch diskutieren und immer noch schauen, wie wir tatsächlich nicht nur formal auf dem Papier die Türen offen haben für die Frauen aber auch diese Situation vereinfachen können.

00:05:52: Dass die Frauen auch Mut bekommen, dass sie auch die strukturelle Randbedingungen haben damit sie sich in den Bereich beschäftigen und Karriere machen.

00:06:02: Welche Herausforderungen erleben Sie aktuell besonders häufig, auch solche die vielleicht nicht sofort sichtbar sind?

00:06:10: Was man merkt, sind tatsächlich immer noch die Musterrollenbilder und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

00:06:19: Man merkt immer noch dass in vielen Familien natürlich sehr viel von Kehrarbeit immer noch an Frauen liegt und sehr viele auch Erwartungen da sind kulturell.

00:06:36: Diese Zeitfenster, wo man als Frau Karriere macht ist die Zeit wo man auch normalerweise mit Familiengründung beginnt vielleicht auch Kinder bekommt und Pause braucht gerade für Elternzeit.

00:06:49: Und das sind so die Situationen wo man im Beruf natürlich eine Pause braucht und da brauchen wir gerade bessere Randbedingungen, auch Verständlichkeit damit wir auch bessere Konditionen für Frauen schaffen.

00:07:09: Dass es in Deutschland weiter fortgeschritten ist als wie in anderen Ländern jetzt?

00:07:14: Wir sind schon in Europa sehr fortgeschritten, muss man sagen.

00:07:19: In skandinavische Länder sind teilweise auch viel weiter als bei uns.

00:07:26: Ich glaube es ist ganz wichtig dass die Familien das die Gesellschaft einfach auch mehr Vertrauen die Frauen schenkt.

00:07:35: und wenn zum Beispiel die Tochter der Familie sich entscheidet ein Technischstudiengang zu beginnen, dass man auch als Familie wirklich dahinter steht und nicht mit Fragen kommt.

00:07:49: Schaffst du wirklich?

00:07:50: Bist du dir sicher oder ist das überhaupt für Frauen geeignet?

00:07:54: Ja, spannendes Thema.

00:07:56: gibt es dann Bereiche bei denen Sie sagen würden, dass sich in den letzten Jahren wirklich etwas getan hat?

00:08:02: Ja, also wir haben tatsächlich strukturell auch viele Maßnahmen und viele Möglichkeiten in Angebot.

00:08:11: Gerade dass wir die Rolle als Gleichstellungsbeauftragte für die Strategieentscheidung der Hochschule dabei haben zum Beispiel Berufungsverfahren, wenn neue Professoren angestellt werden.

00:08:28: Gerade die Rolle als Gleichstellung etabliert haben und das sind so wichtige Maßnahmen.

00:08:34: Wir haben viele tolle Projekte wo man Mentoring-Beratung für Frauen, die sich zum Beispiel eine Promotion... Doktorarbeit interessieren oder als Professorin arbeiten möchten.

00:08:48: Viele Möglichkeiten, auch Co-Working Spaces gerade für Frauen die promovieren, eingeboten.

00:08:55: also wir haben im Moment sehr viele neue Maßnahmen in den letzten Jahren, die Frora nicht gegeben hat müssen aber auch viel mehr machen, um tatsächlich die Anzahl von Frauen gerade in Technologiebereichen und Informatikbereichen erhöhen zu können.

00:09:16: Und wo sehen Sie momentan noch den größten Handlungsbedarf?

00:09:20: Das ist sehr gute Frage!

00:09:22: Ich denke das es zum einen wichtig Netzwerke schaffen, da sind wir auch schon dabei.

00:09:30: Vielleicht sollte es noch sichtbarer sein dass wir diese Möglichkeit haben Frauen zu vernetzen Rollenbilder vorzustellen um zu zeigen ja Dieser Weg ist möglich, dass die Personen auch mehr Mut bekommen und ihre Fragen stellen können.

00:09:50: Auch erfahren wie die anderen Personen erfolgreich in dem Gebiet sein könnten.

00:09:56: das ist sehr wichtig.

00:09:59: zum Beispiel, dass in vielen Bereichen um die nächste Karriere Stufe zu bekommen ist nicht nur abhängig von der Leistung.

00:10:08: Da spielen die informelle Netzwerke eine große Rolle und wenn diese Netzwerker Inklusiv sind, wenn manche Personen einfach nicht dabei sind werden einfach automatisch auch weniger häufig weiter empfohlen.

00:10:25: Bekommen vielleicht manche Informationen nicht mehr.

00:10:28: also es ist auch sehr wichtig dass diese Netzwerke gestärkt werden so das die Frauen auch an diese gute weitere Schritte um Positionen kommen können.

00:10:39: gerade im Bereich Fuhrungspositionen Spitzenpositionen sehen wir das Frauen unter dabei sind

00:10:46: jetzt.

00:10:47: Ein Bereich, der beim Thema Gleichstellung immer wieder eine große Rolle spielt ist

00:10:51: die Wissenschaft

00:10:52: vor allem der Mint-Bereich.

00:10:53: darauf möchten wir jetzt näher eingehen.

00:11:01: Sie arbeiten selbst in einem sogenannten Mintbereich.

00:11:04: was bedeutet mint eigentlich?

00:11:06: MINDS geht um Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

00:11:12: Ich habe tatsächlich selber auch Informatiksstudiert oder Informatikum promoviert und auch Forscher im Bereich Informatik und Kunstliche Intelligenz.

00:11:23: Da merkt man natürlich sehr stark, dass die Anzahl von Frauen sehr wenig sind.

00:11:29: Teilweise am Anfang vom Studium sind noch mehr Frauen da.

00:11:34: aber man merkt das in jede weitere Stufe die Anzahlen von Frauen reduziert werden zum Beispiel die An Zahl von Promovierenden.

00:11:41: Da sind schon mal weniger Frauen dabei.

00:11:47: Sorinnen geht, dann sind diese Anzahl auch noch weniger.

00:11:52: Warum sind Frauen in Wissenschaft und vor allem im Mintberufen nach wie vor unterpräsentiert?

00:11:58: Das ist sehr gute Frage.

00:12:00: das ist eine keine leichte Antwort und eindeutige Antwort ist da.

00:12:06: natürlich gibt es viele Vermutungen.

00:12:09: man merkt auch dass es nicht nur Also nicht in allen Ländern so ist, dass die Anzahl von Frauen im MINT-Bereich weniger sind.

00:12:16: Aber in Deutschland merkt man das.

00:12:19: aus meiner Sicht sind zum Teil diese kulturelle Aspekte beteiligt, teilweise nicht vertraut, dass sie es schaffen würden oder auch seitdem sie ein Kind gewesen sind.

00:12:34: Man denkt das die Männer- oder Jungs eher für technische Bereiche qualifiziert sind, dass man eher die Frauen vorgeschlagen hat so in anderen Gebieten sich zu beschäftigen oder sich weiterzuentwickeln.

00:12:50: Das ist das eine, das andere ist natürlich was wir merken und ist auch schockierend, dass teilweise obwohl die Frauen in Menschbereichen studiert haben sogar angefangen haben zu arbeiten.

00:13:06: wie verlieren mit der Zeit Frauen in diesem Gebiet und das ist etwas was wir auf jeden Fall schauen müssen.

00:13:13: dass die Randbedingungen auf der Arbeit wirklich das ermöglichen, dass die Frauen auch Familie und Beruf vereinbaren können.

00:13:21: Dass sie sich weiterentwickeln können.

00:13:24: Das Teilzeit- und Stellen-Teilen möglich sein sollte also neue Formate wo die Frauen trotzdem nicht den Beruf aufgeben müssen.

00:13:39: Was hören Sie im Austausch mit Studentinnen immer wieder?

00:13:42: Welche Fragen oder Unsicherheiten kommen da oft auf.

00:13:46: Was man tatsächlich merkt, ist dass viele Studentinnen total unsicher sind zum Beispiel wenn es darum geht das man nicht nur bei Bachelor in Bereich Informatik oder in meinem Studiengang Wirtschaftsinformatik studiert.

00:14:04: Man fragt sich lohnt sich, ob ich ein Masterstudium mache oder wenn man als Master Studentin ist.

00:14:10: Lohnt sich das ich promovie oder sogar eine Stufe höre?

00:14:15: Ich finde es spannend!

00:14:16: Ich sehe immer mal wieder dass Personen als Professorinnen arbeiten stelle ich mir sehr spannend vor aber schaffe ich das?

00:14:25: Also?

00:14:25: man merkt schon, dass es sehr viel dran hängt.

00:14:29: Dass man die Personen auch Mut macht was ein bisschen schade ist das diese Unsicherheiten existieren selbst wenn die Studentin die beste im Jahrgang gewesen ist in Informatik eine Eins Komma Null hatte und eigentlich in Gruppen arbeiten sehr gut die Projekte gemeistert hat.

00:14:50: also soweit geht es Was ein bisschen Schade ist.

00:14:53: deswegen finde ich Gerade diese Beratungen, Mentoring-Programme total wichtig.

00:14:59: Dass man und Rollenbilder, dass man sagt ja es ist möglich, es ist machbar und es ist ja auch gewünscht von der Gesellschaft das wir so weit kommen.

00:15:09: Wir haben im MINT Bereich Fachkräftemangel Und es ist sehr wichtig, dass wir alle mitnehmen und inklusiv sind.

00:15:17: jetzt nicht nur Frauen sondern wirklich alle Gruppen wenn man an Diversität denkt inklusiv alle beteiligen.

00:15:26: Neben strukturellen Fragen spielen auch Netzwerke und Vorbilder eine große

00:15:30: Rolle.

00:15:32: Segment vier, Netzwerkenvorbilder und Ausblick.

00:15:35: Welche Rolle spielen Netzwerker, Mentoring- und Vorbilder beim Thema Gleichstellung?

00:15:41: Netzwerkes sind sehr wichtig tatsächlich um zum einen zu wissen, was sind meine Möglichkeiten, Kontakt zu bekommen mit anderen Personen die verschiedene Wege gegangen sind.

00:15:56: Wie waren sie erfolgreich?

00:15:58: Wie sind Sie soweit gekommen?

00:16:00: Was sind so Ihre Erfahrungsberichte?

00:16:03: Dieser Austausch ist sehr wichtig.

00:16:05: durch Netzwerke kann man neue Berufsfelder kennenlernen, neue Möglichkeiten kennenlern und ein besseres Bild machen, das man gerne selber haben möchte.

00:16:18: Netzwerke helfen einem auch an gute nächste Positionen zu kommen.

00:16:24: Durch Kontakte, die man hat durch Personen in unterschiedlichen Organisationen und Unternehmen arbeiten – also das darf man wirklich nicht unterschätzen.

00:16:34: Das ist sehr wichtig!

00:16:36: Sie haben über Mentoring gesprochen.

00:16:38: Mentoring ist auch ganz wichtig, weil wir teilweise so viel mit unserem Studium, Beruf und natürlich auch Privatleben beschäftigt sind, dass wir manchmal vergessen ein Schritt zurückzugehen, überlegen wo will ich eigentlich hin?

00:16:55: Was will ich erreichen?

00:16:57: Ist mein Potenzial komplett ausgeschöpft oder habe ich weitere Möglichkeiten?

00:17:03: Und Mentoring dass man sich nochmal diese gute Fragen stellt und überlegt, bin ich eigentlich zufrieden mit der aktuelle Situation oder will ich mich weiterentwickeln.

00:17:16: Warum sind solche Angebote gerade für Frauen im Studium oder in der Wissenschaft so wichtig?

00:17:24: Solche Angebote sind für Frauen besonders wichtig, weil sie gerade unterrepräsentiert sind.

00:17:30: Weil die Rollenbilder sehr wenig sind.

00:17:33: es heißt da muss man dann extra den Schritt gehen und sagen ja das ist wirklich möglich.

00:17:40: das soll euch nicht demotivieren dass ihr eure Ziele erreichen könnt.

00:17:47: wenn wir schaffen tatsächlich die Anzahl von Frauen zu erhöhen, irgendwann ist das alles normal.

00:17:56: Dann wird eine Frau jetzt keine andere Fragen sich stellen als ein Mann.

00:18:01: wenn sie darüber nachdenkt kann ich promovieren oder kann in einem Mindbereich erfolgreich sein.

00:18:08: aber leider so lange wir es nicht erreicht haben brauchen wir diese Unterstützung um mehr Frauen im Bereich zu bekommen was noch zusätzlich wichtig ist.

00:18:20: Natürlich sind auch einige Frauen, die erfolgreich sind.

00:18:25: Die sind auch in Vorungspositionen, Spitzenpositionen aber die Arbeitsatmosphäre gerade wenn sie unterrepräsentiert sind die Kommentare, die sie manchmal im Berufsleben bekommen nicht optimal.

00:18:40: Also es heißt wir wollen natürlich dass die Frau, die soweit gekommen ist auch ganz normal in Alltag arbeiten kann sich nicht diskriminiert fühlt und Freude an Arbeit hat.

00:18:52: Und darum ist es auch wichtig, dass diese Frauenanteil so einen gewissen prozentualen Anteil bekommen.

00:19:00: Man sagt mindestens dreißig Prozent Frauen sollen in einer Arbeitsgruppe sein, sodass es einigermaßen sich normal anfühlt ob man Frau oder Mann ist und das wäre minimum.

00:19:11: optimal wäre natürlich... halb, halb.

00:19:15: Dass man sagt okay Geschlechter Frauen oder Männer spielen jetzt keine Rolle alle können erfolgreich sein.

00:19:23: Wenn Sie in die Zukunft schauen was wünschen sie sich für Gleichstellung an der Hochschule?

00:19:29: Ich denke was wichtig ist.

00:19:32: wir haben natürlich offizielle Rollen Gleichstellung, Referat vor Gleichstellung und Diversität.

00:19:39: Verschiedene Beratungsstellen in verschiedenen Bereichen wo man sich auch melden kann und Beratung bekommen kann.

00:19:50: was für mich wichtig ist dass wir alle Die Sensibilisierung haben, Gleichstellung ist die Aufgabe von uns allen.

00:19:58: Natürlich gibt es Personen, die mit ihrer Rolle das unterstützen vielleicht neue Programme initiieren und Sensibilisierung mehr sichtbar machen in dem Bereich.

00:20:09: aber die Aufgabe ist die Aufgabe von einer kompletten Gesellschaft oder komplette Hochschule egal ob man als Mann oder Frau arbeitet.

00:20:18: wir sehen alle Situationen wo wir das Gefühl haben dass es nicht in Ordnung, so wie mit Menschen umgegangen ist und es ist wichtig das wir laut werden.

00:20:28: Dass wir das kritisieren, dass wir das auch als unsere Aufgabe sehen.

00:20:34: Wir haben sehr viele Furgungskräfte vorgesetzt die auch neue Mitarbeiter-Mitarbeiterinnen einstellen.

00:20:40: Das klar ist, dass sie in technisch Bereichen zum Beispiel sehr wenig Frauen haben, dass bei Bewerbungsgesprächen darauf achten dass zum Beispiel eine Pause durch Mutterschutz oder andere Themen für pflegebedürftige Eltern zum Beispiel jetzt kein Nachteil ist, dass man die Leistungen auch anders messen kann.

00:21:04: Zum Abschluss inhaltlich welche Botschaft würden sich Studierenden gerne mitgeben besonders im Hinblick auf den Weltfrauentag?

00:21:12: Ich möchte gerne die Studentinnen Mut machen dass sie Großdenken, große Visionen haben und das Sie auf jeden Fall nach vorne schauen.

00:21:23: Es ist wichtig, dass man sich informiert und eine Strategie entwickelt wie man dahin kommt.

00:21:30: es ist wichtig dass man Mentoren, Mentorinnen hat die einem unterstützen, dass mal sich informieren.

00:21:37: was habe ich für die Möglichkeiten?

00:21:39: wir haben sehr viele Stipendien, sehr viele Beratungen Programme Und es ist wichtig, dass man diese auch wirklich nutzt

00:21:49: um

00:21:49: an Ziel zu kommen.

00:21:52: Wenn Sie dabei sind und eine Stufe geschafft haben das sie selber als Mentorin arbeiten, die anderen helfen und jede einzelne Person ein Rollenbild für alle anderen, die noch diesen Weg gehen möchten.

00:22:08: Vielen lieben Dank, Frau Fischer für das offene Gespräch und Ihre spannenden Einblicke.

00:22:13: Auch von mir vielen Dank dass Sie heute bei uns zu Gast waren!

00:22:17: Und bevor wir uns verabschieden fehlt natürlich noch die letzte Frage passend zum Anfang was trinken sie denn zu Ihrem Döner?

00:22:24: Ich trinke gerne Wasser mit Sprudeln manchmal auch Eiern

00:22:33: passt sehr gut.

00:22:33: ich mag auch eilen.

00:22:34: sehr gern.

00:22:36: Damit sind wir am Ende unserer heutigen Folge von H&M mit allem angekommen.

00:22:40: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:22:42: Wenn euch die Folge gefallen hat, teilt sie gerne und schaltet beim nächsten Mal wieder ein.

00:22:46: Tschüss

00:22:46: bis bald!

00:22:47: Ciao.

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