Zukunft zum Mitnehmen – Erfolgreich ins Bewerbungsgespräch starten
Shownotes
Der Berufseinstieg beginnt lange vor dem ersten Bewerbungsgespräch. In dieser Folge sprechen Maya und Abhinav mit Prof. Dr. Roland Alter darüber, wie Studierende ihre Stärken erkennen, passende Unternehmen auswählen und sich gezielt vorbereiten. Außerdem geht es darum, worauf es im Bewerbungsgespräch wirklich ankommt und wie man von Anfang an Professionalität zeigt.
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00:00:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge HIN mit allem.
00:00:06: Heute geht es um ein Thema, das für viele Studierende riesig wichtig ist.
00:00:10: Der erfolgreiche Einstieg ins Berufsleben.
00:00:13: Genau.
00:00:13: Und bevor wir immer starten, kommt natürlich unsere klassische Frage.
00:00:16: Wie essen Sie Ihren Döner?
00:00:19: Am liebsten ohne Fleisch, weil ich da manchmal nicht so von überzeugt bin, was ich da sehe.
00:00:24: Oder wenn, dann schaue ich mir sehr, sehr genau an, was auf dem Drehspieß ist.
00:00:27: Also das ist eine Entscheidung vor Ort.
00:00:30: Okay, also wir freuen uns sehr, dass Prof.
00:00:32: Dr.
00:00:32: Roland Alter heute bei uns zu Gast ist.
00:00:35: Bevor wir in die Inhalte einsteigen, würden wir Sie bitten, sich kurz vorzustellen und zu erzählen, warum das Thema Berufseinstieg aus Ihrer Sicht gerade jetzt eine so große Rolle spielt.
00:00:44: Ja, Roland Alter, ich bin seit Jahrzehnten acht Professor an der Hochschule Heilbronn im Studiengang und Betriebswirtschaft und Ernehmensführung, unterrichtet dort Fächer im Zusammenhang mit Organisation, Kontrolling.
00:00:57: und auch Projektmanagement, jetzt tendenziell im Moment etwas weniger im Unterricht, dann auch im Master und den ich auch aktuell leite.
00:01:06: Und gleichzeitig bin ich auch bei berufsbegleitenden MBA-Studiengängen aktiv.
00:01:12: Ja, und das Thema Berufseinstieg finde ich es ein besonders wichtiges, weil das ist ja eines unserer Ziele, Studierende so auch auszubilden, dass sie dann nachher erfolgreich in das Berufsläden eintreten.
00:01:25: Deswegen bewegt mich das immer wieder und ich werde auch immer wieder von Studierenden angesprochen, wenn es um Tipps geht, was ich auch sehr gerne dann gebe.
00:01:34: Vielen Dank für den spannenden Einstieg.
00:01:36: Dann schauen wir uns die Punkte an, die Studierende schon weit von ihrem eigentlichen Staat beeinflussen können.
00:01:42: Segment eins, erfolgreiche Einstieg beginnt weit vor dem Einstieg.
00:01:47: Sie sagen ja selbst, dass der erfolgreiche Einstieg viel früher beginnt als viele denken.
00:01:51: Wir wollen daher mit den Grundlagen starten.
00:01:53: Wie finde ich denn heraus, was ich gut kann und was ich wirklich möchte?
00:01:57: Das ist eigentlich die zentrale Frage und ich nutze ganz gerne das Beispiel des Geigenspielers.
00:02:03: Es gibt Menschen, die spielen gerne Geige, aber sie können es eigentlich nicht.
00:02:08: Das bedeutet, wenn ich etwas gerne mache, bedeutet das nicht unbedingt, dass es das ist, worauf ich mich im Berufsleben wirklich konzentrieren sollte.
00:02:17: Mir scheint es wichtig, dass Studierende sich immer wieder Feedback holen aus dem Umfeld heraus.
00:02:24: Und bei dem Thema Feedback ist es einfach wichtig.
00:02:27: Ich glaube, man kennt das, man ist im Restaurant, man ist etwas und hinterher fragt der Kellner, die Kellnerin, ja, wie war es denn, hat es geschmeckt?
00:02:33: und da sagt man ja, ja, obwohl eigentlich war man nicht so hundertprozentig überzeugt.
00:02:38: Was sagt uns das Beispiel?
00:02:40: Fragen Sie in Ihrem Umfeld nach Feedback und fragen Sie nach.
00:02:45: Ich nutze auch gerne das Beispiel First Line of Defense.
00:02:49: Kennt man so ein bisschen auch aus dem Sport.
00:02:51: Das heißt, Sie müssen beim Fragen diese First Line of Defense durchdringen.
00:02:56: Das heißt, nachhaken und sagen, ja, ich möchte das wirklich wissen.
00:02:59: Überleg mal, was kannst du mir denn als Hinweis geben?
00:03:01: Was glaubst du eigentlich, was ich besonders gut kann oder wo?
00:03:06: sind eigentlich meine Stärken, oder bin ich eigentlich nicht so gut?
00:03:09: Okay, vielen Dank für die erste Antwort.
00:03:12: Warum ist Ihnen ehrliches Feedback wichtig und was bedeutet hinter die First Line of the Fans gehen?
00:03:17: Ich glaube, ehrliches Feedback ist etwas, was häufig im Studienleben, aber auch im Berufsleben zu wenig stattfindet.
00:03:27: Feedback jetzt aus dem persönlichen Umfeld heraus, das ist meinsachtens... Ein ganz wichtiges Element, damit man nicht selbst vielleicht auf einem falschen Weg unterwegs ist oder sich selbst falsch einschätzt.
00:03:40: Im Grunde ist meins achten es wichtig, dass man da sich weder selbst kritisch einschätzt oder auf der anderen Seite vielleicht auch zu überoptimistisch ist.
00:03:49: Ich glaube am Endeffekt ist es wichtig diesen mittleren Weg zu bekommen und dazu brauche ich... Feedback von anderen Personen.
00:03:56: Das kann ich alleine gar nicht schaffen.
00:03:58: Ich bin ja immer wieder zusammen mit anderen Menschen im Team.
00:04:02: Ich bin zusammen nach einer Abteilung.
00:04:03: Ich bin irgendwo im Praktikum.
00:04:05: Und nur wenn ich dieses Feedback kontinuierlich bekomme, immer wieder auch Nachfrage, habe ich eine Chance, mich selbst also gewissermaßen daran auch zu spiegeln und zu sagen, wo möchte ich mich denn verändern?
00:04:16: Vielleicht stimme ich auch mit dem Feedback nicht unbedingt überein.
00:04:18: Aber das ist ein anderes Thema.
00:04:20: Man sollte sich jetzt einholen, das Feedback.
00:04:22: um dann zu sagen, was kann ich daraus Schlussfolge an?
00:04:25: Ich glaube, das ist eigentlich auch fast eine lebenslange Erfahrung oder Empfehlung, die ich da geben möchte.
00:04:30: Was würden Sie dann sagen, wie erstelle ich eine Matrix aus Zielfunktionen und Zielfirmen?
00:04:37: Also, das ist eine Empfehlung, die ich immer wieder auch in persönlichen Gesprächen an Studierende weitergebe.
00:04:43: Nachdem Sie eine Vorstellung haben, was Sie gerne machen möchten, wo sie so ihre Richtung sehen, sei das zum Beispiel im Personalbereich oder sei das mehr im Vertrieb oder im Finanzbereich, also eine gewisse Einschätzung haben, wo sie überhaupt hin wollen.
00:05:01: Und da kann sie ihn zum Beispiel hirren, denn sie einfach mal auf Stellenportalen anschauen, welche Stellen gibt es denn eigentlich überhaupt?
00:05:07: Wenn sie eine Vorstellung haben von irgendeiner Funktion, die sie überhaupt nicht gibt auf dem Markt, ja, also gehen sie rein auf die gängigen Portale, schauen sie gibt es das überhaupt, wie sieht das aus, was wird denn da eigentlich gesucht?
00:05:18: Das kann sich wieder ändern.
00:05:18: In zwei, drei Jahren haben wir noch einen ganz guten Eindruck.
00:05:21: Dann überlegen Sie sich also zuerst, wo möchte ich einzig hin?
00:05:24: In welche Richtung?
00:05:26: So in etwa.
00:05:28: Das ist dann in dieser Matrix eine Dimension, sondern die Zeilen könnte man sagen.
00:05:34: Dann haben Sie eine Vorstellung, was ist meine bevorzugte Wahl?
00:05:37: Also Funktion wie zweit, vielleicht noch eine Dritte.
00:05:41: Und dann überlegen Sie sich, was sind eigentlich die Top Firmen?
00:05:46: in denen man diese Funktion findet.
00:05:48: Wie plan ich meinen Weg dorthin, z.B.
00:05:50: durch Praktika oder Abschlussarbeiten, genau in dem Bereich, was Sie jetzt auch gesagt haben?
00:05:55: Genau, das ist natürlich der nächste Schritt.
00:05:58: Als erstes sollten Sie sich erst mal Gedanken machen, wo will ich überhaupt hin von meiner Persönlichkeit, meiner Funktion, meiner Stärken?
00:06:04: und dann schauen Sie sich gewissermaßen das Zielgebiet an.
00:06:07: Die eine Dimension ist, was sind eigentlich die Firmen, die ich idealerweise hinein möchte oder Organisationen, wie auch immer.
00:06:13: Und dann überlegen Sie sich, wie finden Sie entsprechende Einstiegs?
00:06:18: Möglichkeiten, Einstiegskanäle?
00:06:20: und dann nutzen sie alles, was es überhaupt gibt.
00:06:22: Von Beziehungen über Kontakte zu Freunden, Eltern, Verwandten.
00:06:28: Sie nutzen Möglichkeiten auf Berufsmessen, auf entsprechenden Job-IT etc.
00:06:35: messen, was es da alles gibt, schreiben die Firmen direkt an.
00:06:38: Sie machen sich also einen systematischen Plan, wie sie ihre Top-Ziele adressieren
00:06:43: können.
00:06:44: Also würden Sie sagen, Kontakte sind sehr, sehr wichtig?
00:06:47: und da gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten, da kann man sehr kreativ werden.
00:06:51: Ich hatte jetzt gerade vor kurzem mal wieder jemanden beraten, da geht es darum, wie kann ich jetzt zum Beispiel auch in den Personalbereich einsteigen.
00:07:01: Das ist jetzt nicht so ein Bereich, wo ich mich sonst dann so besonders gut auskenne und meine Kollegin drüber gesprochen, aber eine Empfehlung, die wir dann zum Beispiel gegeben haben, war, dass man über Berufsverbände geht.
00:07:13: Es gibt in vielen Branchen spezielle Berufsverbände, die haben auch Nachwuchsorganisationen.
00:07:17: Wenn Sie jetzt sagen, ich möchte jetzt zum Beispiel in den Personalbereich rein, dann könnten Sie von vornherein nicht haben, nicht zwei Wochen, bevor Sie gerne anfangen möchten.
00:07:25: Aber vorher Sie informieren sich, gibt es dort eine Jugendorganisation oder ähnliches.
00:07:30: Da gibt es Veranstaltungen in regionalen Untergliederungen.
00:07:35: Und dann gehen Sie in diese Veranstaltung und sprechen Leute an.
00:07:38: Das ist überhaupt auch noch mal ein wichtiges Thema.
00:07:40: bei solchen Veranstaltungen gehen Sie auf Leute zu, stellen Sie sich kurz vor, sagen Sie das ist mein Name, ich studiere jetzt das in das Fach und bin dann in zwei, drei Semestern fertig und generell habe ich ein Interesse daran an diese Branche und deswegen finde ich das sehr interessant, da wollte ich mich mal umhören und etc.
00:07:59: Und machen sich durchaus ein bisschen bekannt.
00:08:01: Achten Sie da auch.
00:08:02: Es kommt auch, da sind wir wieder, wird unterschätzt.
00:08:04: Achten Sie darauf auf offene, freundliche Umgangsformen.
00:08:08: Gehen Sie auf Leute zu.
00:08:09: Da kann doch nichts passieren.
00:08:10: Da ist keine Down-Side.
00:08:11: Das ist eigentlich das Thema.
00:08:14: Und im Laufe der Zeit werden Sie da auch mehr Sicherheit gewinnen.
00:08:17: Das ist völlig normal.
00:08:18: Und da fragen Sie auch wieder im Feedback, war das so in Ordnung?
00:08:21: Oder würden Sie, was würden Sie mir empfehlen?
00:08:23: Fragen Sie Leute immer nach Empfehlung.
00:08:25: Die meisten Menschen, und das kriegen Sie auch nach einer relativ kurzen Zeit raus.
00:08:28: Sie wissen auch schon, von wem Sie auch welche Empfehlungen dann bekommen
00:08:31: können.
00:08:32: Und wenn Sie das angehen über eine gewisse Zeit, steigt, glaube ich, Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich.
00:08:37: zu meiner Erfahrung.
00:08:39: Ich hätte an dieser Stelle auch eine kleine Empfehlung tatsächlich für alle Zuhörerinnen und Zuhörern, wenn ihr mal, ich sage mal, meine Uni direkt irgendwie Kontakte knüpfen wollt.
00:08:49: Geht auch mal zu diesen Lesungen, die hier angeboten werden.
00:08:51: In der Lift sind hin und wieder mal Lesungen.
00:08:53: Da kommen Autore und Autorinnen.
00:08:55: Lesen einen Teil aus ihrem Buch vor.
00:08:56: Da sind auch sehr, sehr viele Gäste immer.
00:08:59: Aus dem Umkreis Heilbronn, aber auch von weiter weg.
00:09:01: Teilweise sogar Politiker und Politikerinnen.
00:09:03: Also da kann man auch sehr, sehr gut Kontakte knüpfen.
00:09:05: Und auch generell bei den Veranstaltungen, die hier angeboten werden, sind immer mal wieder irgendwelche Talks oder Vorstellungen von irgendwas.
00:09:12: Also ich leg euch das wirklich ans Herz, da mal hinzugehen.
00:09:15: Wie wichtig ist es?
00:09:16: als Student auch Werkstudenten, Jobs zu machen oder Praktikers zu machen, jetzt außerhalb dieses Pflichtpraktikums.
00:09:22: Weil viele konzentrieren sich ja nur aufs Studium und haben dann nichts im Lebenslauf stehen.
00:09:26: Wie ist es dann später im Berufsleben?
00:09:29: Ist es dann schwieriger, einen Job zu bekommen?
00:09:32: Das ist natürlich eine ganz zentrale Frage.
00:09:34: Es erinnert mich an eine auch eine Beratung der Studierenden, die an der Uni studiert hatten.
00:09:40: Das war interessant, aber es war auch Personalbereich.
00:09:42: Und sie sagt, unis gibt es ja kein Pflichtpraktikum, sollte ich denn ein Praktikum machen.
00:09:46: Meine Noten sind ja nicht ganz so gut, sie waren okay, aber ein bisschen auch überragend und vielleicht kriege ich da auch kein Praktikum.
00:09:55: Und sie sagt ganz im Gegenteil, genau umgekehrt, musst du denken, habe ich ja gesagt.
00:10:00: Es ist viel leichter, wenn man durchschnittliche Noten hat, ein Praktikum zu bekommen als ein Arbeitsplatz.
00:10:06: Also die Einstiegsschwellen sind tendenziell niedrigere im Praktikum als später im Arbeitsplatz.
00:10:11: und gerade es gibt dann Branchen, wo es sehr, sehr schwierig ist, überhaupt eine Stelle zu bekommen, wenn ich vorher nicht im Praktikum hatte in dem Bereich.
00:10:19: Das sind die Erfahrungen.
00:10:20: Also die Studierende hier an der Hochschule für angewandte Wissenschaftler haben da einen absoluten Vorteil.
00:10:26: Wir haben diesen Vorteil.
00:10:27: Wir haben bislang, wo sich das etwas schon eingetrübt hat, wir haben an sich einen Vorteil in einer relativ starken Wirtschaftsregion, die auch sehr breit aufgestellt ist.
00:10:37: Aber wir merken auch, da sind jetzt schon, ja, da sind schon richtig Wolken am Horizont.
00:10:41: Ich weiß jetzt auch Rückschmeldung von anderen Studierenden, die doch eine ganze Zahl von Bewerbungen geschrieben haben für Praktikate.
00:10:47: Das ist schwieriger geworden.
00:10:49: Aber ja, das alleine oder das führt einem Grunde dazu, dass es umso wichtiger ist, systematisch anzugehen.
00:10:56: Ja, sehr gut.
00:10:57: Dann kommen wir auch mal zur nächsten Frage.
00:10:59: Und zwar, warum ist Flexibilität denn so wichtig?
00:11:03: Naja, wir sind heute in einer Welt, bei der man manchmal, wenn man morgens die Nachrichten hört, schon überrascht ist, was wieder passiert ist.
00:11:11: Wir brauchen einerseits eine Systematik im Herangehen, also im Grunde auch das Planen, wie ich vorgehe.
00:11:18: aber es darf nicht zu stark sein.
00:11:20: Ich muss also die Möglichkeit haben, auch auf Dinge, die nicht so laufen, wie ich es mir vorgestellt habe, zu reagieren.
00:11:25: Deswegen sage ich auch zu Studierenden immer wieder, okay, was ist Ihr Plan B oder was ist Ihr Plan C?
00:11:31: Das ist auch deswegen wichtig, damit sie unnötige Enttäuschungen vermeiden.
00:11:38: Ja, sehr interessant.
00:11:39: Also ich würde auch sagen, dass man nie komplett hundert Prozent zufrieden sein wird, egal in welchem Bereich.
00:11:45: Da wird es immer zehn Prozent geben.
00:11:47: Aber da muss man sich zurechtfinden und Kompromiss finden.
00:11:51: Kompromiss finden, ja.
00:11:52: Also Flexibilität, einfach, weil Dinge sich im Umfeld ändern und man sich von vornherein dessen bewusst sein muss, dann gehen sie auch leichter damit um.
00:12:00: Dann sind sie auch nicht so überrascht.
00:12:01: Dann, wo was ist da passiert, das habe ich mal alles ganz anders.
00:12:03: Ja, dann schauen wir mal, adjustieren wir einen anderen Weg.
00:12:07: Es gibt in der Hinsicht ja eine richtige auch Projektmanagement und da gibt es eine Regel.
00:12:12: die ich auch jetzt letzten Tage wieder bei der Thesis mit empfohlen habe, die sogenannte Moscow Rule.
00:12:18: Und vielleicht ist die im Sinne von Berufseinstieg, Berufswahl auch noch ganz hilfreich.
00:12:23: Die hat also gar nichts mit Moscow der Stadt zu tun, das ist nur die Abkürzung.
00:12:27: von must have, should have, could have, won't have this time.
00:12:31: Das bedeutet, must have, das sind wirklich Dinge, die muss dieser Berufseinstieg oder diese Stelle, um die ich mich bewerbe, um die ich besuche, dieses Berufsfeld muss es haben.
00:12:42: Und da muss man sich sehr genau überlegen, dass man nicht zu viele Muskriterien
00:12:45: hat.
00:12:46: Warum macht KI klare USPs wichtig als früher?
00:12:51: Erst vielleicht noch zum Begriff USP, der kommt im Kern aus dem Bereich des Marketings.
00:12:57: USP, Unique Selling Proposition, ist also im Grunde ein Merkmale eines Produkts, das ist von anderen besonders abgrenzt, also spezielle einzigartige, besonders für Kundenrelevante Merkmale.
00:13:12: Wenn wir das jetzt mal übertragen auf eine Bewerbungssituation, dann gibt es also eine Ausschreibung und auf diese Ausschreibung, das sind also Anforderungen herausgestellt, bewerben sich dann Studierende in sehr großer Zahl.
00:13:26: und da haben wir jetzt auch vor kurzem über dem Kongress in Kanada.
00:13:32: Und dort hat man uns dann nochmal erklärt, dass auch die Anzahl eben der Bewerbung drastisch zugenommen hat auf Stellen, weil es mit KI viel leichter ist, entsprechende Bewerbungen zu generieren.
00:13:44: Dann wird auf der anderen Seite KI wiederum eingesetzt, um diese KI-generierten Bewerbung wieder zu filtern.
00:13:51: So, das bedeutet, es gibt eine gewisse Inflation auf der Seite auch der Bewerbung.
00:13:59: eine Chance zu bekommen, quasi auch durch erste Filter.
00:14:03: durchzukommen.
00:14:04: Ich meine nicht, alles wird durch KI gefiltert.
00:14:05: Aber im Grunde, die Chancen stehen besser durch diese ersten auch Filter durchzukommen, indem sie in ihrer Bewerbung Bausteine
00:14:15: haben,
00:14:16: die quasi mehr sind als nur eine schöne verbale Beschreibung, was sie für ein toller Mensch sind und dass sie hochdynamisch sind und alles und la, la, la.
00:14:24: Sie brauchen also Dinge, die als solch nicht einfach quasi geschönt werden können, so sage ich mal.
00:14:30: Dazu muss ich auch immer sagen, auch die Firmen, die Stellen ausschreiben, schön, die natürlich auch.
00:14:35: Also da wird alles in rosa Farben.
00:14:37: Also das ist ein bisschen von beiden Seiten.
00:14:39: Man kann mal ganz anders sprechen.
00:14:40: Super, das klingt wirklich sehr interessant.
00:14:43: Vor allem der Punkt, dass Studierende die Phase weit vor der Bewerbung wirklich unterschätzen, ist sehr wichtig.
00:14:49: Genau, an dieser Stelle.
00:14:51: Vielen lieben Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, bei unserer Folge dabei zu sein und uns konkrete und ehrliche Einblicke in das Thema Berufseinstieg geben konnten.
00:15:02: Und bevor wir Sie verabschieden, kommt natürlich auch unsere letzte Frage.
00:15:06: Was trinken Sie zu Ihrem Döner?
00:15:08: Zumal im Döner, da muss ich nachdenken.
00:15:13: Wie heißt das?
00:15:14: Eirahmen?
00:15:14: Eirahmen,
00:15:15: ja.
00:15:15: Eirahmen, ja.
00:15:16: Wenn dann würde ich das jetzt mal ausprobieren.
00:15:18: Das passt dann irgendwie
00:15:20: dazu.
00:15:21: Der
00:15:21: Lemberger passt nicht.
00:15:22: Ich mag auch sehr
00:15:23: gerne Eirahmen.
00:15:24: Ich mag auch sehr gerne Eirahmen.
00:15:26: Das passt sehr gut zum Döner.
00:15:28: Okay, dann vielen Dank fürs Zuhören und schaltet gerne auch bei der nächsten Folge wieder ein.
00:15:34: Der liebe Herr Professor Dr.
00:15:36: Alter wird nämlich bei einer weiteren Folge noch dabei sein und euch einen kleinen Einblick zum Thema das Bewerb.
00:15:42: Gespräch geben, also seid gespannt und schaltet wieder ein.
00:15:45: Bis zur nächsten Folge,
00:15:47: tschüss!
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